WT307 (58 m/s) TH Köln

Referenzprojekt WT307

Technische Hochschule Köln
In Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Denis Anders wurde an der TH Köln Gummersbach der Windtunnel WT307 errichtet (Ansprechpartner Markus Baum). Der Windtunnel ist gekennzeichnet durch seine hohe Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig kompakter Bauform, die Messkammer mit großem Messquerschnitt, sowie der guten Bewegungsfreiheit im Bereich der Messkammer.

Highlights:
  • Hohe Strömungsge-schwindigkeiten bei kompakter Bauform
  • Großer Messquerschnitt
  • Hervorragende Arbeitsfreiheit im Bereich der Messkammer
  • Nichtexpandierende Ecken
  • Sehr guter Turbulenzgrad
                                                 
WT 307 Icon
Produktbeschreibung:
Der WT307 besteht aus einer Stahlprofil-Schweißkonstruktion sowie verzinktem Blech. Durch das zusätzliche Lackieren erhält der Windtunnel eine ansprechende Optik und wird zusätzlich vor Korrosion geschützt. Große Revisionsklappen in allen relevanten Segmenten ermöglichen ein einfaches Betreten des Windtunnelinneren. Der Antrieb des WT307 erfolgt durch einen schwingungsentkoppelten Axialventilator. Dieser steht, gelagert durch Federschwingungsdämpfern, auf einer Rahmenkonstruktion im oberen Bereich des Windtunnels. Da die Rahmenkonstruktion ohne senkrechte Stützen auskommt, resultiert eine ausgezeichnete Arbeits- und Bewegungsfreiheit im Bereich der Messkammer. Die Anbindung des Ventilators zum Windkanal erfolgt über Segeltuchflansche. Hierdurch ist ein geräuscharmer Anlagenbetrieb sichergestellt. Der WT307 verfügt über nichtexpandierende Ecken. Die Siebkammer enthält drei Siebe in optimalem Abstand zueinander. Diese nichtgeteilten Siebe aus Edelstahl sind zur einfachen Reinigung über Revisionsklappen zugänglich.  Ein Wabengleichrichter mit einem Längen-Durchmesserverhältnis von 8:1 bewirkt die weitere Drallreduzierung der Strömung. In einer Düse, deren Düsengeometrie einem Polynom fünfter Ordnung entspricht, wird die Strömung aufbereitet sowie eventuell vorhandene Turbulenzen unterdrückt. Die Messung im Windkanal kann sowohl bei offener- als auch bei geschlossener Messstrecke erfolgen. Ein Umbau der Messkammer ist ergonomisch über eine Flanschverbindung zur Düse möglich. Sowohl die offene als auch geschlossene Messstrecke können bei Bedarf mit einer Windkanalwaage ausgestattet werden. Die offene Messstrecke verfügt über einen Strömungsauffangtrichter, um die Strömungsverluste bei der Messung zu reduzieren. Das Innere der geschlossenen Messstrecke ist durch Glasfenster einsehbar. Die Aufnahme von Strömungskenndaten über optische Messverfahren, z.B. 2D-PIV (Particle Image Velocimetry) oder 2D-LDA (Laser-Doppler-Anemometrie) ist problemlos möglich.

Kenndaten:

Geschlossene Messstrecke
Bauart: Göttinger Bauform, stehend
Messquerschnitt: 705 x 705 mm
Messlänge: 1000 mm
Maximalgeschwindigkeit:
58 m/s
Turbulenzgrad: 0,2 %
Datenblatt WT307 mit geschlossenener Messtrecke

Offene Messstrecke

Bauart: Göttinger Bauform, stehend
Messquerschnitt: 705 x 705 mm
Messlänge: 900 mm
Maximalgeschwindigkeit:
54 m/s
Turbulenzgrad: 0,3 %
Datenblatt WT307 mit offener Messtrecke
                                                                                           

Galerie:
WT307 Gummersbach1


WT307 Gummersbach2

WT307 Gummersbach3

WT307 Gummersbach4



































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